Espressomaschine Funktionsweise

Wie funktionieren Espressomaschinen?

Espressomaschine FunktionsweiseDie Espressomaschine bereichert den Alltag vieler Menschen. Allerdings wissen die Wenigsten, wie sie eigentlich funktioniert. Da bei den meisten Maschinen nur ein Knopfdruck notwendig ist, erübrigt sich auch das Wissen rund um die Zubereitung. Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und erklären, wie eine Espressomaschine überhaupt arbeitet.

 

Der Weg zum perfekten Espresso

Um einen perfektes Espresso zuzubereiten, braucht man mehr als nur eine gute Espressomaschine. Zu allererst benötigt man gute Kaffeebohnen. Denn die Röststoffe sind ganz entscheidend bei der Herstellung eines Espresso. Am besten man man mahlt den Kaffee dann auch noch selbst mit einer Kaffeemühle, denn frisch gemahlene Bohnen garantieren den höchsten Kaffeegenuss. Auch der Mahlgrad ist von entscheidender Bedeutung beim Geschmack. Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann man mit der Herstellung des Espresso beginnen. Man sollte den Sieb mit ca. 6-7 Gramm Kaffeepulver füllen. Das entspricht einem Sieb der leicht gefüllt bis zum Rand mit Kaffee gefüllt ist. Dann streichen sie den Kaffee glatt und säubern die Ränder. Anschließend nehmen sie den  Tamper, einen Stempel der auch als Kaffeestampfer bezeichnet wird. Diesen drückt man mit einem Druck von ca. 15 kg senkrecht in den Sieb mit dem Kaffeepulver. Üben kann man das am bestem mit einer Küchenwaage oder einer normalen Haushaltswaage.  Das Tampen ist besonders wichtig, da bei diesem Vorgang der Kaffee komprimiert wird, damit im nachhinein kein Wasser daran vorbei läuft, sondern schön durch das gesamte Pulver gepresst wird. So gelangen möglichst viele Aromastoffe in den Espresso. Jetzt kommt das Wasser ins Spiel. Idealerweise beträgt die Brühtemperatur zwischen 90 und 96 Grad. Die Durchlaufzeit sollte im Idealfall 25 Sekunden betragen bei einem Druck von 9 bar. Innerhalb eines Vollautomaten ist das Prinzip relativ ähnlich, doch hier sorgt ein integrierter Stempel dafür, dass das Kaffeemehl zusammengehalten wird. Gleichzeitig ist dieser Stempel mit einer Leitung versehen, durch welche das Wasser gepumpt wird.

 

Welchen Druck sollte die Espressomaschine besitzen?

Idealerweise sollte die Espressomaschine einen Durck von 9 bar aufbauen können. Das sorgt für beim richtigen Umgang für ein ausgewogenes Aroma. Viele Maschinen werden mit 15 – bis 20 bar angegeben, was nicht unbedingt ein Hinweis darauf ist, dass diese Maschinen besser sind. Ausschlaggebend ist, dass die Maschinen über Jahre hinweg konstante Temperaturen und konstanten Druck von 9 bar aufbauen können. 

 

Worauf es bei der Zubereitung ankommt

Idealerweise wird ein Espresso mit einem Siebträger hergestellt. Allerdings bedarf es dazu auch etwas Geschick in der Handhabung und nicht jeder kennt sich mit der Bedienung eines Siebträgers aus. Eine sehr gute Alternative stellt die Kapselmaschinen dar. Das Kaffeepulver wird hier optimal portioniert und luftdicht versiegelt, so dass nichts an dem wertvollen Aroma verloren geht und der Espresso kinderleicht per Knopfdruck hergestellt werden kann. Bei der Zubereitung kommt es also in erster Linie auf die richtigen Kaffeebohnen an. Schnell stellt man fest, das die Massenware im Geschmackstest nicht mithalten kann mit Kaffeebohnen von exklusiven italienischen Röstereien.

Da die meisten Espressomaschinen keine eigene Mahlkammer besitzen, ist eine zusätzliche Kaffeemühle erforderlich, um einen optimalen Mahlgrad zu erhalten. Außerdem ist das Aroma am besten, wenn der Kaffee vor jedem Gebrauch direkt frisch gemahlen wird. Expertenmeinungen behaupten, dass schon nach 2 Tagen ein Großteil der Aromastoffe verloren geht. Selbst beim Wasser gibt es Unterschiede. Einige behaupten, dass Stilles Wasser für die Zubereitung am besten ist, da es sehr weich im Geschmack ist.

Espressomaschinen gibt es schon für wenig Geld auf dem Markt. Welche Espressomaschinen besonders gut sind, haben wir in unserem  Espressomaschinen Test zusammengefasst. Dort werden unterschiedliche Modelle vorgestellt und ihre Funktionen erläutert.